Referenz · Sektionaltore
Vier federlose Waschanlagentore für Ken’s Carwash in Adliswil
Bei Ken’s Carwash in Adliswil ersetzten wir die bisherigen Waschhallentore durch vier STP-ST-Wash-Tore. Das federlose Antriebssystem, korrosionsbeständige Edelstahlkomponenten und die Steuerungen im trockenen Technikraum setzen gezielt bei den früheren Störungsursachen an.
Wiederkehrende Ausfälle im intensiven Waschbetrieb
Die bestehenden Waschhallentore waren mit Torsionsfedern ausgerüstet. Aufgrund der intensiven Nutzung kam es wiederholt zu Federbrüchen. Gleichzeitig bildete sich Korrosion an Laufschienen und Federkomponenten. Rostwasser tropfte von den Federn auf die Fahrzeuge in der Waschhalle.
Auch die Torsteuerungen befanden sich direkt in der Waschhalle. Dort waren sie dauerhaft der Feuchtigkeit des Nassbereichs ausgesetzt, und es kam wiederholt zu Elektronikproblemen. Für den laufenden Waschbetrieb bedeuteten diese Schwachstellen zusätzliche Reparaturen und vermeidbare Unterbrechungen.
Neue Tore ohne Torsionsfedern
Für die vier Toröffnungen montierten wir unsere speziell für Waschanlagen entwickelten STP-ST-Wash-Sektionaltore. Das Antriebssystem kommt ohne Torsionsfedern aus. Damit entfällt genau jene Komponente, die bei den bisherigen Toren wiederholt gebrochen war und durch Korrosion zusätzlich belastet wurde.
In die Entwicklung des STP-ST-Wash fliessen unsere Erfahrungen mit Industrie- und Waschanlagentoren seit 1986 ein — die gesamte Konstruktion ist auf einen dauerfeuchten, chemisch belasteten Betrieb ausgerichtet.
Edelstahl und geeignete Verglasung für den Nassbereich
Alle Stahlteile wie Laufschienen, Stossdämpfer, Scharniere und Beschläge bestehen beim STP-ST-Wash aus korrosionsbeständigem Edelstahl. Die Scheiben sind chemiebeständig und oberflächengehärtet.
Damit ist die Ausführung auf die tatsächlichen Umgebungsbedingungen einer Waschanlage abgestimmt: Die Korrosionsbelastung wird dort reduziert, wo sie im dauerfeuchten, chemisch belasteten Betrieb entsteht.
Torsteuerungen neu im trockenen Technikraum
Die Torsteuerungen wurden aus den Waschhallen entfernt und neu im trockenen Technikraum installiert. Dort sind die elektronischen Komponenten nicht mehr der direkten Feuchtebelastung des Nassbereichs ausgesetzt. Gleichzeitig bleiben die Steuerungen für Kontrolle, Unterhalt und Service zugänglich.
Diese Verlagerung setzt unmittelbar bei den bisherigen Elektronikproblemen an: Statt die Elektronik im Nassbereich zusätzlich schützen zu müssen, wird sie räumlich von der belasteten Umgebung getrennt.
Gezielte Lösung für die bisherigen Schwachstellen
Die vier neuen Tore ersetzen die bestehenden Anlagen nicht einfach eins zu eins — jedes zentrale Ausführungsmerkmal setzt bei einer konkret festgestellten Ursache an:
- Das Antriebssystem kommt ohne Torsionsfedern aus; damit entfällt diese Bruch- und Korrosionsquelle.
- Korrosionsbeständige Edelstahlteile sind auf den dauerfeuchten Betrieb ausgelegt.
- Die chemiebeständigen, oberflächengehärteten Scheiben sind auf den Kontakt mit Wasser und Waschchemikalien ausgelegt.
- Die Steuerungen befinden sich ausserhalb des direkten Nassbereichs.
Damit schafften wir die Voraussetzungen für einen zuverlässigeren Betrieb und besser planbare Unterhaltsarbeiten. Besonders geschätzt haben wir bei diesem Projekt die direkte und wertschätzende Zusammenarbeit mit Ken und seinem Team.
Eingebaute Systeme
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STP-ST-Wash
- Systemart
- Sektionaltor für Waschanlagen
- Ausführung
- federloses Antriebssystem ohne Torsionsfedern
- Anzahl
- 4
- Einbausituation
- Waschhallen im Nassbereich
-
STP-ST-Wash-Ausführung mit grossflächiger Verglasung und integrierter Schlupftür. -
Verglaste STP-ST-Wash-Ausführung an einer weiteren Waschstrasse.
Sie planen neue Tore für eine Waschanlage oder möchten wiederkehrende Schwachstellen bestehender Tore beseitigen? Wir prüfen Nutzung, Umgebung und Einbausituation.
