Brandschutzvorhänge · Horizontal
Horizontale Brandschutzvorhänge
Horizontale Brandschutzvorhänge sichern Decken- und Bodenöffnungen und trennen Geschosse brandschutztechnisch — als Simplex-Ausführung (E 120, bis 7 × 7 m) oder als Duplex-Ausführung für grössere Öffnungen.
Wofür geeignet
- Geschosstrennungen über Lufträumen und Galerien
- Installations-, Förder- und Lichtöffnungen in Decken
- Bodenöffnungen, die im Brandfall geschlossen werden müssen
Leistungsbereich
| Ausführung | Klassifizierung | Belegte Abmessung | Hinweis |
|---|---|---|---|
| Simplex | E 120 | bis 7 × 7 m | geprüft nach EN 1634-1:2014+A1:2018; Absenkung mindestens 0,06 m/s |
| Duplex | E 60 | 7 × 14 m oder 3 × 20 m | für grössere Öffnungen; Klassifizierung wird projektbezogen bestätigt |
Das Verhalten bei Stromausfall ist konfigurierbar und wird mit dem Brandschutzkonzept abgestimmt. Kopfkasten und Führungen brauchen Einbau- und Revisionsraum — der Zugang für Wartung und Prüfung muss erhalten bleiben.
Die genannten Leistungen gelten ausschliesslich für die jeweils geprüfte Systemkonfiguration. Abmessung, Klassifikation, Einbaulage, Untergrund und Steuerung werden projektspezifisch anhand der aktuellen Nachweise bestätigt.
Häufige Fragen
Wofür braucht es horizontale Brandschutzvorhänge?
Überall dort, wo eine Decken- oder Bodenöffnung im Brandfall geschlossen werden muss — etwa bei Geschosstrennungen über Lufträumen oder bei Installations- und Lichtöffnungen. Der Vorhang fährt horizontal über die Öffnung und stellt den Raumabschluss her.
Welche Ausführungen gibt es?
Die Simplex-Ausführung deckt E 120 mit Abmessungen bis 7 × 7 m ab (geprüft nach EN 1634-1:2014+A1:2018). Für grössere Öffnungen gibt es die Duplex-Ausführung mit E 60 — bis 7 × 14 m oder 3 × 20 m. Klasse und Abmessung werden projektbezogen anhand der Systemnachweise bestätigt.
Was passiert bei Stromausfall?
Das Verhalten bei Stromausfall ist konfigurierbar — je nach Projektanforderung bleibt das System für eine definierte Zeit offen und schliesst danach fehlersicher. Der Ablauf wird mit dem Brandschutzkonzept und der Steuerung abgestimmt.
Was ist beim Einbau zu beachten?
Der Kopfkasten und die Führungen brauchen Einbau- und Revisionsraum an der Decke — der Zugang für Wartung und Prüfung muss erhalten bleiben. Wir koordinieren die Details früh mit Architektur und Gebäudetechnik.